Linux setze ich da ein,
wo es geeigneter ist als andere Betriebssysteme. Als Netzwerkserver für mein eigenes Büronetzwerk wird heute der Samba eingesetzt. Lange Zeit lief der Novell-Emulator mars_nwe. Das eMail-Management wird von sendmail und fetchmail übernommen. Als Proxy läuft squid. Weitere Linux-Pakete, die ich ausprobiert habe, sei es um ihre Funktion zu testen oder aus reiner Neugier: wine - der Windows-Emulator wwwoffle - ein Offline-reader für WWW-Seiten dosemu - der DOS-Emulator für Linux uae - der Amiga-Emulator xskim - Newsreader xawtv - TV-Programm cups - Drucksystem ipchains und iptables - Linux Firewalls fwbuilder - Firewall Konfigurator Im Januar 1997 gründeten wir die "Linux Usergroup Traunstein", kurz: LUG TS. Eine eigene Homepage findet man unter: http://www.lug-ts.de |
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| Themenwechsel: Was bringt ein Multiprozessorsystem? SMP - Der ultimative Test In einem Testrechner, der eigentlich nur noch zur Datensicherung dient, stecken zwei Pentium-Prozessoren mit jeweils 133MHz. |
| Zunächst der Kernel-Kompiliertest
durchgeführt. Dabei verteilt das Betriebssystem - wie ich es erwartete - die Last auf beide Prozessoren. Hier hat der 2. Prozessor gerade mal 2,4% der Arbeit zu machen: ![]() |
| ...nun beschäftigt er sich schon mit 60,2% der Aufgabe: ![]() |
| Nun wird's interessant: Der Compileraufruf
wird nun gestartet mit make -j2 bzImage. Dadurch werden im gleichen Userspace mehrere Jobs aufgerufen. Dabei teilen sich die CPUs die Arbeit nicht einfach auf, sondern beide arbeiten an unabhängigen Aufgaben, was an der gesamten CPU-Auslastung von 186,6% zu sehen ist: ![]() |
| Das
Ergebnis: Die Compilierzeit reduziert sich von knapp 49 Minuten auf 36 Minuten für den exakt gleichen Compilerdurchlauf (mit vorherigem make clean :-) Leider werden die Festplatten nicht schneller. Deshalb ist der Compilertest nicht wirklich aussagekräftig - eben nur ein Hinweis ;-) |
![]() |
Abschließend die Daten aus
/proc/cpuinfo:![]() |